August 2014: Sommerserenade

Plakat Serenade 2014
2. August 2014: Burgbühne Dilsberg
3. August 2014: Ladenburg Altstadt

Beteiligte
Maria Karch, Violine,
Heike Hollborn, Klarinette
Stefan Knust, Violoncello
Arthur Adler, Percussion
Christian DellAndrea, Kontrabass
Markus, Karch, Piano
Gudrun SchönStoll&Ferdi Abbate, Texte
Michael Mende, Moderation

Programm
Musik aus Italien: Renaissance – Klassik – Folk – Pop

1. Teil
Instrumental: La negra (Paolo Conte)
Instrumental: „Tarantella-Mix“ (trad. Tanz)
Se la vostra partita (Luca Marenzio)
Amate mi ben mio (Luca Marenzio)
Instrumental: Tarantella napoletana (trad. Tanz)
Fuggiro tanto amore (Luca Marenzio)
Sonate f. Violine & Klavier a-moll, 3. Satz (Antonio Vivaldi)
Il bianco e dolce cigno (Jacob Arcadelt)
Instrumental: Playing Love (Ennio Morricone)
Funiculi-Funicula (Luigi Denza)
Mamma mia dammi cento lire (ital. Volkslied)
Instrumental: Tango Uno (Marianito Mores)
Je ne l´ose dire  (Pierre Certon)
Instrumental: Etrange Nomade (J. Colombo)
A la claire fontaine (franz. Volkslied)
Tant que vivray (Claudin de Sermisy)
Tourdion (Pierre Attaingnant)
Las, s´il convient (Pierre Certon)
Instrumental: Valse Violette (Tillo Schlunk)
Aux Champs Elysées (Joe Dassin)

2. Teil
Instrumental: Tre Sorelle (ital. Volkslied)
Girometta (ital. Volkslied)
Instrumental: Tango Un giorno
Io piango (Luca Marenzio)
Sonate f. Violine & Klavier G-Dur, 2. Satz (Antonio Vivaldi)
Canzone (Chorsatz von Wilhelm Killmayer)
Mamma mia vorrei (italienisches Volkslied)
Se lontan (Nocturno von W. A. Mozart)
Signor Abbate (Kanon von L. v. Beethoven)
Un Inno alla donna (Pietro Mussino)
Instrumental: Tango Uno (Marianito Mores)
Io mi sono un poveretto (ital. Volkslied)
Va pensiero (Gefangenenchor aus Nabicco, G. Verdi)
Volare (Domenico Mundgno)
Italia-Rapp & O Sole mio (Markus Karch)

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Juli 2014: Sounds from the New World

Plakat Sounds from the New World Mannheim

Die „Mannheimer Sommermusik“, größtes ehrenamtliches Musik-Festival Deutschlands, steht im Jahr 2014 unter dem Motto „aus der neuen Welt“: Musik aus Nordamerika. Eine ganz besondere Herausforderung, was die Auswahl der Chorwerke betrifft. Denn anders als hier auf dem Kontinent kann man nicht auf Jahrhunderte alte musikalische Traditionen zurückgreifen. Die ersten Einanderer kamen zwar schon zur Zeit des Barock in der neuen Welt an – doch man kann sich vorstellen, dass es wenig Muse für das Komponieren und andere erbauliche Tätigkeiten gab.

Singuläre Entdeckung im Barock-Stil ist das doppelchörige „Magnificat“ von Charles Thoedore (Karl Theodor) Pachelbel, einem Sohn des berühmten Johann. Auch bei William Billings (1746-1800) gibte es einiges zu finden, aber dann geht es doch recht schnell ins 20. Jahrhundert: sehr reizvoll die Motetten von Aaron Copland, dem ersten Komponisten mit Weltgeltung, ganz aktuell Eric Whitacre und die Kanadier Rupert Lang und Imant Raminsh. Und auch ein paar Sprituals dürfen in einem Nordamerika-Programm nicht fehlen, obwohl wir nun wirklich kein Gospel-Chor sind.

Ähnlich wie in unseren „Sounds of London“-Konzerten umfasst das Programm Raumklang-Inszenierungen. Last but not least erweitert das Duo Christoph Becker (Saxophon) und Markus Karch (Klavier und Leitung) die Werke des Abends mit imporvisatorischen Elementen und verbindet so die unterschiedlichen Kompositionen und Musikstile zu einem großen Ganzen.

Beteiligte
Christoph Becker, Saxophon
Tobias Teuffel, Viola
Gregor Hermann, Cello
Christian DelAndrea, Kontrabass
Markus Karch, Piano
Konzertchor Dilsberger Kantorei

Juli 2013: Sommerserenade

Chor und Publikum bei der Serenade 2012 Ladenburg
Voll besetzte Besucherränge an der Wehrmauer in Ladenburg.

 

Samstag, 27. Juli 2013 18:30 Uhr, Burgbühne Dilsberg
Sonntag, 28. Juli 2013 18:30 Uhr, Altstadt Ladenburg, an der Wehrmauer / Sebastianskapelle

Beteiligte

Maria Karch (Violine)
Christoph Becker (Oboe, Saxophon, Percussion)
Christian Dell´Andrea (Kontrabass)
Erika Kreber-Nickel & Enno Ruge (Texte)
Konzertchor Dilsberger Kantorei
Markus Karch (Klavier, Leitung)

Programm

Musik aus England und Italien – Renaissance, Klassik, Folk, Pop

Serenade 2013 Programm

Pressestimmmen„Eine Glut, die der Chor glanzvoll zu Gehör brachte.“ (RNZ, 30 Juli 2013)

„Tosender Applaus war die Antwort auf einen ansprechenden wie genussvollen und vor allem musikalisch hochwertigem Abend.“ (LZ, 30. Juli 2013)

„Dass alles bei hohem Anspruch heiter und leichtfüßig daher kam, zeichnete die Dilsberger Kantorei wie immer aus.“ (Mannheimer Morgen, 31. Juli 2013)

 

Januar 2013: Sounds of London

Plakat Sounds of London 2013

Samstag, 26. Januar um 20 Uhr, St. Bonifatius/Heidelberg Weststadt
Sonntag, 27. Januar um 19 Uhr, St. Laurentius/Weinheim

Ausführende
Konzertchor Dilsberger Kantorei, Heidelberg
Neumeyer Consort, Frankfurt
Leitung: Markus Karch

Immer auf der Suche nach neuen Programm-Ideen für unser „Chorkonzert zum Jahresbeginn“ sind wir auf die Idee gekommen, nach London zu reisen, wenn auch nur musikalisch.

Genauer: in das London des 16.-18. Jahrhunderts.

Eine Fülle wunderschöner Musik ist in dieser Zeit in der britischen Metropole entstanden, vieles davon in Deutschland nur Insidern bekannt.

Für unsere Konzerte haben wir Musik von z.B. John Taverner, Orlando Gibbons, William Byrd und Henry Purcell ausgewählt, sehr schöne Musik, oft mit eher meditativem Charakter. (Die Mutter des Schauspielers Orlando Bloom benannte Ihren Sohn übrigens nach dem englischen Komponisten Orlando Gibbons, denn dieser war ihr Lieblingskomponist).

Auch Georg Friedrich Händel tauchte in unserem Programm auf, denn Händel übersiedelte 1712 endgültig nach London. Im Alter von 74 Jahren verstarb er in seiner Wohnung „Brook Street Nr. 57“ (heute Nr. 25). An der Beisetzung in der Westminster Abbey sollen 3000 Trauernde teilgenommen haben.
Ganz blieb es bei den Konzerten allerdings nicht bei der Präsentation barocker Musik. Einen Ausflug zumindest gab es zu John Taverners modernem Namensvetter, der 1944 geboren wurde, auch gab es einige Überraschungen, was die Ausführung der alten Werke betraf.

Februar 2012: Moritz Hauptmann, Louis Vierne, Zoltán Kodály

Plakat Hauptmann Kodaly Vierne

Sa, 4. Februar 2012, 20 Uhr, Heidelberg, Christuskirche
So, 5. Februar 2012, 19 Uhr, Weinheim, St. Laurentius

Mitwirkende
Doris Steffan-Wagner (Sopran),
Joachim Vette (Orgel)
Konzertchor Dilsberger Kantorei
Leitung: Markus Karch

Moritz Hauptmann (* 1792 in Dresden, † 1868 in Leipzig), war Komponist, Musiktheoretiker und Geiger. Seine Ausbildung erhielt er u.a. bei Ludwig Spohr, mit dem ihn später eine tiefe Freundschaft verband. Einige Jahre lebte Hauptmann in Russland, wo er hauptsächlich privaten Musikunterricht erteilte. Im Jahr 1842 wurde Moritz Hauptmann auf Empfehlung von Felix Mendelssohn Thomaskantor und Musikdirektor in Leipzig. Gemeinsam mit Otto Jahn gründete er 1850 die Bach-Gesellschaft, die er viele Jahre leitete. Hauptmanns theoretische Schriften erregten seinerzeit großes Aufsehen, seine Werke und sein Wirken sind heute jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. In unserem Konzert hören Sie Moritz Hauptmanns Messe f-moll für Chor a cappella, die er 1820 komponierte.

Louis Victor Jules Vierne (1870-1937) wurde mit einer schweren Sehbehinderung geboren. Mit sieben Jahren erlangte er ausreichend Sehkraft, um sich im Alltagsleben selbständig orientieren zu können. Im Alter von elf Jahren trat Vierne in das Pariser Blindeninstitut ein, wo er Klavier-, Violin- Orgel- und Kompositionsunterricht erhielt. Sein Studium am Conservatoire de Paris schloss er mit Auszeichnung ab. 1900 wurde er zum Titularorganisten an Notre-Dame ernannt. Nach einem Beinbruch musste Vierne seine Pedaltechnik neu erlernen, erkrankte später an Typhus, dann an grünem Star und erblindete schließlich völlig. Trotzdem unternahm er Konzertreisen durch Europa und die USA. Vierne starb 1937 während eines Orgelkonzerts am Spieltisch seiner Orgel in Notre-Dame an einem Gehirnschlag. Von Louis Vierne führen wir die im Jahre 1900 komponierte Messe Solennelle cis-moll für Chor und Orgel auf.

Zoltán Kodály (1882-1967) war ein ungarischer Komponist, Musikpädagoge und Musikethnologe. Berühmt wurde er nicht nur durch seine Tätigkeit als Komponist, sondern auch durch seine Beschäftigung mit der ungarischen Volksmusik. Ab 1905 zog er über die Dörfer und sammelte dort das Liedgut der Landbevölkerung. Gemeinsam mit Béla Bartók publizierte er mehrere Sammlungen ungarischer Volksmusik. Kodály beschäftigte sich als Professor für Komposition an der Budapester Musikhochschule auch mit grundlegenden Fragen der musikalischen Ausbildung. Louis Vierne hat in seiner Messe das Credo nicht vertont. An dieser Stelle fügen wir in unserem Konzert das Credo aus der „Missa Brevis“ von Kodály ein, das er 1944 komponierte.

Juli 2011: Sommerserenade

Plakat Serenade 2011

Ein musikalisch-literarisches Zwei-Länder-Programm

Sa, 30. Juli 2011, Burgbühne Dilsberg
So, 31. Juli 2011, Altstadt Ladenburg

Sommerserenaden der Dilsberger Kantorei auf der Burgbühne Dilsberg und in der Ladenburger Altstadt
Spätestens seit der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton kennt man auch den Komponisten John Rutter. Mit dem Auftragswerk „This is the day“ für die königliche Hochzeit wurde der sowieso schon berühmteste zeitgenössische englische Komponist auch einem großen Publikum bekannt. Rutter hat außerordentlich viel für Chor komponiert, auf eine Weise modern, die nicht „schräg“ sondern schön klingt. Sein Werk „The sprig of thyme“ (Der Tymianzweig) lieferte die Programm-Idee der Sommerserenade, die der Konzertchor Dilsberger Kantorei am 30. und 31.7. auf der Burgbühne Dilsberg im Neckartal und an der Wehrmauer der Römerstadt Ladenburg anbot.

Rutter hat in seinem Werk einfache englische, irische und schottische Volkslieder unter Verwendung der Originalmelodien in höchst attraktiver Weise neu in Musik gesetzt. Begleitet wird der Chor dabei von einem kleinen Orchester. Ähnlich interessante Neuvertonungen gibt es auch von aktuellen und alten (teilweise vergessenen) deutschen Liedern, insbesondere interessant die Realisierungen von Helmut Barbe. Dirigent Markus Karch hat darauf aufbauend ein „Zwei-Länder-Programm“ zusammengestellt mit Musik und Lyrik aus Deutschland im ersten Teil und englischer Musik im zweiten Teil. Dorothee Grieshammer, die die Texte liest, steuert im zweiten Teil die Übersetzungen der englischsprachigen Chorstücke bei. Für die Lyrik-Passagen im ersten Teil hat Dorothee Grieshammer vorwiegend Gedichte von Klabund (1890-1928) und Mascha Kalèko (1907-1975) ausgewählt.

Was die Musik betrifft, waren keineswegs nur Liedbearbeitungen zu hören. Der Bogen reichte im ersten Teil bis zu den Comedian Harmonists, im zweiten Teil bis zu den „Nonsens Songs“ von Mathias Seiber, bei denen es sich um Vertonungen höchst skurriler Limericks handelt. Zum Schluss gab es noch ein wenig Nachstimmung mit der „Primrose“, der „Nachtkerze“ von Benjamin Britten. Die Musikertruppe mit Maria Karch (Violine), Viktor Perschyk (Klarinette), Stefan Knust (Cello), Christian DellAndrea (Kontrabass) und Chorleiter Markus Karch am Piano bereicherten das Programm mit leichtfüßiger Salonmusik. Markus Karch untermalte zusätzlich die Textübersetzungen der englischen Lieder improvisierend am Klavier.

Der Eintritt zu den Serenadenkonzerten der Dilsberger Kantorei ist frei. Markus Karch und sein Chor möchten damit auch die Möglichkeit fördern, sich nur einen Teil des Programms anzuhören, was z.B. für Familien mit kleineren Kindern interessant sein dürfte – obwohl erfahrungsgemäß gerade Kinder schon ab 5 Jahren bei derartigen Programmen sehr gut durchhalten. Außerdem können potentielle Interessenten, die nicht so genau wissen, ob diese Art Programm das Richtige für sie ist, einfach mal „hineinschnuppern“ und entweder bleiben – oder auch wieder gehen.