Chorportrait

Die Dilsberger Kantorei wurde im Herbst 1989 bei Heidelberg im malerischen Ort Dilsberg gegründet, der ihr den Namen gab.
Heute ist die Kantorei ein regionaler Konzertchor mit Sitz in Heidelberg. Auch die Proben finden i. A. in Heidelberg statt, häufige Aufführungsorte sind Weinheim, Ladenburg, die Naturbühne an der Burg Dilsberg und natürlich Heidelberg.

Chorportrait im Jahr 2014

Der Chor unter Leitung von Markus Karch hat heute gut 50 feste Mitglieder aus Heidelberg und der Region. Dazu kommt ein größerer Kreis von Sängern und Sängerinnen, die bei einzelnen Konzertprojekten den Chor erweitern.

Das weitgefächerte Repertoire der Dilsberger Kantorei umfasst kirchliche wie weltliche Werke, von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Zusammen mit der Kammerphilharmonie Nordbaden, mit der sie regelmäßig zusammenarbeitet, hat sie sich auch über die Grenzen des Rhein-Neckar-Dreiecks hinaus einen Namen gemacht. Für die Aufführungen vorklassischer Werke hat sich inzwischen das Neumeyer Consort (Frankfurt) als Partner etabliert.

Auch szenische Produktionen standen und stehen auf dem Programm des Chores. Unter der Regie von Jean-Michel Fournereau wurden auf der Burgfeste Dilsberg 1994 Henry Purcells „Fairy Queen“ und 1995 unter gleicher Regie das „Spectaculum“ aufgeführt. Auf große Begeisterung stieß auch die szenische Darbietung von Carl Orffs „Carmina Burana“ im Jahr 1996 unter der Regie von Philippe Huguet.
Die letzte Produktion dieser Reihe war die Realisierung des Musiktheaterpasticcios „Mitternacht“ in der Inszenierung von Maja Kles im Jahr 2010.

Mit der Aufführung des Oratoriums „Elias“ im Jahre 2000 wurde die Tradition der „festlichen Chorkonzerte zum Jahresbeginn“ begründet, die alljährlich im Januar stattfinden.

Mehrfach wurde die Dilsberger Kantorei mit der Uraufführung zeitgenössischer Chorwerke beauftragt. Im August 1998 wurde sie für die deutsche Erstaufführung von Petr Ebens Kirchenoper „Jeremias“ bei Schlossfestspielen Zwingenberg engagiert. Im November des selben Jahres brachte sie das „Requiem für einen polnischen Jungen“ des Heidelberger Komponisten Dietrich Lohff zur Uraufführung, im März 2002 dann das „Passionsoratorium“ von Anton Vögele im Rahmen des Festivals „Heidelberger Frühling“. 2009 wurde die „Passion“ nocheinmal aufgeführt und für den SWR2 mitgeschnitten. Mit dem Programm „Klang(t)räume“ stellte die Kantorei im Januar 2005 eine Collage aus alten und neuen Werken mit improvisierten Elementen von Christoph Becker und Markus Karch vor. Aspekte dieses Konzepts flossen auch in die Produktion „Sounds of London“ (2013/14) sowie „Sounds from the New World (2014/15) ein.

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