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Februar 2020: Franz Schuberts letzte Meisterwerke


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Mitwirkende
Sabine Goetz,  Sopran
Tanja Hermann, Alt
Daniel Schreiber, Tenor
Johannes Kaleschke, Tenor
Matthias Horn, Bass
Kammerphilharmonie Mannheim
Konzertchor Dilsberger Kantorei
Leitung: Markus Karch

Daten
Samstag, 1.2.2020, 20.00 Uhr, Heidelberg, St. Bonifatius, Weststadt
Sonntag, 2.2.2020, 17.00 Uhr, Weinheim,  St. Laurentius

„Franz Schuberts letzte Meisterwerke“
Es-Dur-Messe und Unvollendete Sinfonie
in Heidelberg und Weinheim

Im Jahr 1828 schrieb Franz Schubert seine Es-Dur-Messe. Er sollte sie nie hören. Noch im gleichen Jahr erlag er einer akuten Infektionskrankheit  im Alter von nur 31 Jahren. Die große Es-Dur-Messe ist in der Tat ein echtes Spätwerk – nicht nur, weil Schubert sie kurz vor seinem Tod komponierte. Die musikalische Bandbreite und die große Ausdruckskraft des Werkes zeigen vielmehr einen gereiften Komponisten. Nach einem wunderschön strömenden Kyrie und einem glanzvollen Gloria mischen sich mit der Zeit verstörende Töne in das Werk, insbesondere ins abschließende Agnus Dei. Diese bisweilen düstere Stimmung wie auch die anspruchsvolle Harmonik und die technischen Schwierigkeiten der Singstimmen führten immer wieder zu Unverständnis und Ablehnung des Werkes. Schuberts Bruder Ferdinand beurteilte die Messe dagegen als „gewiß eines seiner tiefsten und vollendetsten Werke“. Auch der Rezensent der Uraufführung äußerte sich begeistert: „… sie ist seine letzte, größte und schönste Messe. Mit Recht muß man das ganze Werk wahrhaft großartig nennen.“

In zwei Konzerten mit der Dilsberger Kantorei und der Kammerphilharmonie Mannheim stellt Markus Karch Anfang Februar 2020 die groß besetzte Es-Dur-Messe neben Schuberts bekanntestes Orchesterwerk: die 1822 geschriebene „Unvollendete“ (genauer, den 1. Satz der Sinfonie), welche ebenfalls den Charakter eines Spätwerkes trägt. Ein Stabat mater und Teile der G-Dur-Messe komplettieren das kontrastreiche Konzertprogramm, in dem sie den Weg von Schuberts frühen, noch sehr an Mozart erinnernden Kompositionen zu seinem vor allem harmonisch stark weiterentwickelten Spätstil aufzeigen.

Eintrittskarten zum Preis von 7 bis 30 Euro gibt es im Vorverkauf bei Zigarren Grimm und dem Pfarramt St. Bonifatius in Heidelberg, bei Diesbach-Medien in Weinheim, telefonisch unter 06221/802286  sowie an den Abendkassen.

Weitere Infos sowie Kartenbestellungen per E-Mail an dilsbergerkantorei@gmail.com .